Gute Werbung, schlechte Werbung

Dass professionelle Fotos unverzichtbar für gute Werbung sind, erwähne ich hier aus reinen Marketing-Gründen noch einmal. Darüber hinaus gibt es eine weitere Zutat für gelungene Reklame: Authentizität. Oder einfacher gesagt: Ehrlichkeit. Normalerweise scheint das ein Widerspruch zur stets euphemistisch formulierten Werbeaussage zu sein, wer aber den Bogen überspannt, muss sich nicht wundern, als Preis einen „Goldenen Windbeutel“ einzuheimsen – so wie aktuell Ferrero für die Milchschnitte. Die kleine Zwischenmahlzeit hat laut Foodwatch mehr Zucker und Fett als eine Torte und ist alles andere als „leicht bekömmlich“. Recht haben sie, die wiederholten Öffentlichmacher solcher Volksverdummung. Dass es auch anders geht, kreativ, schick und bekömmlich, das können wir in 2 Tagen wieder erleben, wenn die Cannes Lions 2011 verliehen werden. Die „Cannes Rolle“ ist immer wieder ein Genuss für Konsumenten. Der kleine (bayrische) Löwenbruder dieser Oskars der Werbebranche wird aktuell als CommAwards ausgelobt und akzeptiert noch bis Ende Juli Einreichungen in den Rubriken Anzeige, Plakat und digitale Medien.

2 Antworten auf “Gute Werbung, schlechte Werbung”

  1. Wer die Cannes-Rolle einmal im Kino gesehen hat, weiß was gute Werbung ist. Ich war nur erstaunt, dort gute Werbung von deutschen Firmen zu sehen, die nie im Fernsehen gezeigt wurden.

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