Ausgehend von Orten und Regionen in NRW kommen in der aktuellen Ausstellung in 14 künstlerischen Positionen wesentliche Aspekte der Gegenwart in verschiedenen Lebens- und Erfahrungsräumen zur Betrachtung. Beispielhaft werden photographische Serien sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß sowie filmische Arbeiten präsentiert. In einer Reihe von Porträts etwa wird die gesellschaftliche Vielfalt reflektiert, die urbanen und ländlichen Strukturen in ihrer oftmals überraschenden Gestaltung untersucht und subjektive alltägliche Erfahrungswelten veranschaulicht. Einer der wesentlichen Themenstränge ist die Beziehung des Menschen zu seinem Lebensraum im privaten wie öffentlichen Kontext. Ebenso spielt die vielschichtig prägende industrielle Historie eine zentrale Rolle, deren Spuren und Folgen für Gegenwart und Zukunft im landschaftlichen Raum präsent sind. Diesem Aspekt wird etwa am Beispiel des Tagebaus nachgegangen. Die präsentierten Werke gehen in ihrer Entstehungszeit bis etwa in die 1990er-Jahre zurück, die jüngsten Arbeiten sind 2023/2024 entstanden. Einbezogen sind Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen und Herkunftsländer, die eine seriell dokumentarische Herangehensweise verbindet. Die Teilnehmenden sind: Almourad Aldeeb, Paul Avis, Boris Becker, Frank Dömer, Ermine Ercihan, Kathrin Esser, Claudia Fährenkemper, Katharina Kemme, Alexander Lackmann, Jeffrey Ladd, Melanie Lehmancher, Gregor Schneider, Gerhard Winkler, Philipp Zietmann.
Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW
13. März bis 12. Juli 2026
SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn
Im Mediapark 7
50670 Köln
[Pressemeldung]

© Alexander Lackmann/VG Bild-Kunst, Bonn

© Frank Dömer

© Melina Lehmacher

© Katharina Kemme

© Boris Becker / VG Bild-Kunst, Bonn


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