Pünktlich zur gefühlten Mitte der Lebensspanne stellt sich bekanntlich die unvermeidbare Midlife-Crisis ein, jenes Gefühl, dass das eigene Leben endlich ist und man in der restlichen Zeit verdammt nochmal noch ein paar tolle Sachen erleben will. Ob es dann mit Bungee-Sprüngen, Kreuzfahrten oder dem Porsche endet, ist individuell unterschiedlich.
Bei mir kam der Wunsch auf, die Faszination Leica nachzuempfinden. Jene legendäre Marke, die die Kleinbildfotografie erfunden und mit den legendären Messsucherkameras Geschichte geschrieben hat. Die reduzierte Ästhetik und Arbeitsweise einer solchen Kamera spricht mich sehr an. Regelmäßig bin ich mit analogen Kameras unterwegs, ob für freie Projekte zuhause oder auf reisen. Und oft genug nehme ich nur eine Kamera und ein Objektiv mit. Das soll in Zukunft häufiger meine Leica sein.
In meinem kurzen Video habe ich meine allerersten Gedanken und Erfahrungen mit diesem Stück Technik- und Kulturgeschichte zusammengefasst. Es ist keine Vorführung der technischen Raffinessen und kein Abriss der Leitz-Geschichte, sondern nur ein paar persönliche Eindrücke nach den ersten Rollen Film, die ich durch die M4-P gezogen habe. Fortsetzung folgt wahrscheinlich 😉


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