Neulich ergab sich im Forum von APHOG eine längliche Diskussion über die Frage, ob Analogfotografen vielleicht die Nase etwas zu hoch tragen. Auslöser dafür war das Editorial in einem Foto-Magazin, in dem der Autor kritisierte, dass nicht jedes Bild gleich künstlerisch wertvoll sei, nur weil es analog aufgenommen wurde. Und damit hat er ja vollkommen recht: Unter den so entstandenen Fotos gibt es natürlich ebenso viele furchtbar langweilige und nichtssagenden Knipsbilder, wie sonstwo auch. Im Grunde kann man als Appell festhalten: Egal womit das Bild entsteht – denkt erstmal daran, was Ihr mit Eurem Foto aussagen wollt, was daran der interessante Punkt ist, für den es sich lohnt, die Kamera in die Hand zu nehmen. Anschließend steht die Komposition auf der Liste, die eine Aussage komplett zunichte machen kann, wenn man nicht ein paar Gedanken daran verschwendet. Dann geht es vielleicht noch um technische Aspekte wie die Belichtung. Und erst ganz zum Schluß um die Frage, welches Werkzeug für die Umsetzung notwendig oder vorhanden oder bevorzugt wird.
PS: Das ist schon mein Video Nummer 60! Ich bin selbst überrascht, wie schnell so viele zusammengekommen sind. Leider habe ich beinahe mehr Videos als Abonnenten auf YouTube. Vielleicht können Sie mir dabei helfen, das zu ändern?! 😉


Hinterlasse einen Kommentar