Ich finde es gibt keinen Grund, hier monothematisch zu sein – seit über 20 Jahren lebt mein Blog davon, daß ich nicht strikt Businessfoto-Marketing oder Tech-Talk mache, sondern in alle möglichen Richtungen über den philosophischen Tellerrand gucke. Über Fotos, die die Welt bewegten, habe ich mal hier geschrieben. Spontan denke ich, daß auch solche Fotos darunter sind, die positiv konnotiert werden: Willi Brandt in Warschau oder der Tank Man auf dem Tiananmen-Platz. Oft sind es aber die ikonischen Bilder von Katastrophen. Können sie uns in ihrer zunehmenden Masse noch erreichen, bewegen? Oder stumpfen wir grade ab und ertrinken in der Bilderflut? Wann schaffen es – journalistische – Fotos, in uns Mitgefühl oder den Wunsch selbst zu handeln auszulösen?


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