Lesefutter für Lockdown-Feiertage

Ja, irgendwie ist das ein Jahr, auf das man gar nicht unbedingt zurückschauen will. Die üblichen Floskeln funktionieren diesmal nicht. Trotz der noch immer äußerst präsenten Umstände, die uns das Coronavirus beschert, möchte ich Ihnen aber doch ein bißchen Lektüre mit auf den Weg geben für die diesmal sehr ruhigen und beschaulichen Feiertage. Anstatt mit Großeltern, Onkels oder Nichten zu streiten und zu schlemmen, gönnen Sie sich doch ein bißchen kalorienfreie Kost. Hier kommen die in diesem Jahr beliebtesten Beiträge auf meinem Blog in der Zusammenfassung:

  1. Der Druck von Broschüren mit Hausmittelchen, in diesem Fall Apple Pages, ist noch immer ein sehr beliebter Artikel auf meinem Blog. Ich habe den Beitrag aktualisiert und empfehle auch eine Alternative zu Pages.
  2. Gelegentlich muss Tacheles geredet werden – professionelle Fotos kosten Geld. Wie sich die Preise bei Businessfotos zusammensetzen, habe ich anschaulich erklärt – und finde offenbar damit viele Leser.
  3. Obwohl ich diesen Blog so gar nicht für andere Fotografen schreibe, sondern für meine Kunden, gibt es doch Mitstreiter, die sich dafür interessieren, wie man ein funktionierendes Preismodell inklusive der Vermarktung von Lizenzen etablieren kann. Danke – denn diese Methode kommt letztlich uns allen in der Kreativbranche zugute!
  4. Ein Gast-Beitrag von Fischgrätdesign aus Hamburg zieht auch dieses Jahr viel Interesse auf sich: Welchen Vorteil haben kundenspezifische Nutzungsrechte?
  5. Ich glaube, man sollte seine Kunden nie darüber täuschen, ob ein Foto gut oder schlecht ist. Aber was bedeutet das eigentlich? Es verbirgt sich mehr dahinter, als ein unverwackelter Schnappschuss …
  6. Nicht erst seit der DSGVO beschäftigen sich auch Unternehmen mit rechtlichen Fragen rund um Mitarbeiterfotos, Marketing und Einwilligungen. Sie wissen also, daß Mitarbeiter eine widerrufbare Einverständniserklärung abgeben müssen, bevor Sie deren Fotos für die Firmenwerbung nutzen!?!
  7. Anders als bei Amateuraufnahmen muss ein professionelles Foto gewissen Ansprüchen genügen – und man muß als Profi mit Herausforderungen umgehen können. Vor einigen Jahren habe ich Businessportraits einer Person mit starker Fehlstellung eines Auges gemacht – und meine Gedanken dazu aufgeschrieben.
  8. Retro ist noch immer chic und ich selbst fotografiere wieder zunehmend auf analogem Filmmaterial. Viele Fotografieinteressierte auf der ganzen Welt entdecken die Geschichte der Fotografie grade (wieder) neu für sie selbst. Stöbern Sie doch auch mal …
  9. Es freut mich, daß auch ein Beitrag aus diesem Jahr unter den Top 10 zu finden ist – jener über eine Amerikanerin, die meint, man solle lieber Selfies als Businessfotos für die Bewerbung einsetzen. Ich habe – natürlich – eine etwas andere Meinung dazu 😉
  10. Ein unangenehmes Thema: Die Künstlersozialkasse. Was eigentlich vollkommen logisch ist, erscheint Unternehmern oft als unverschämte Abzocke. Dabei haben freiberuflich Tätige selbstverständlich dieselben Anrechte auf Sozialversicherungen, wie angestellt Arbeitende. Fragen Sie also einfach mal Ihren Steuerberater, der sicherlich einen guten Rat und eine Erklärung für Sie parat hat.

Für mich brachte dieses Jahr wieder viele interessante Begegnungen und spannende Aufträge im Businessbereich – Fotos, Webseitengestaltung und grafische Arbeiten. Ich hoffe, wir sehen und sprechen und im nächsten Jahr für viele weitere professionelle Aufgaben, die ich gerne für Sie übernehme!